Die Autorin

Tamara Imlinger, * 1985, lebt in Oberösterreich, hat 2018 während ihrer Bildungskarenz in Leipzig begonnen, das literarische Schreiben zu lernen und anschließend an der Leondinger Akademie für Literatur teilgenommen. Seither veröffentlicht sie Prosatexte und Dramolette, arbeitet an einem Roman und einem Kurzprosa-Band.

Sie hat ein Postkarten- bzw. Prosakarten-Format entwickelt, das sie in Workshops vermittelt, während Residencies vor Ort selbst anwendet und bei Auftritten als partizipatives Element einbindet.

Häufig sind Wahrnehmungen, Begegnungen und Recherchen Grundlage von Tamara Imlingers Texten. Mit präziser Sprache und manchmal surrealen Elementen werden darin (mögliche) Wirklichkeiten gezeigt. ‚Tamara trackt‘ meint dieses Arbeiten mit der Welt sowie Schnittstellen zu Musik & Oral History-Aufzeichnungen.

Mitgliedschaften

Auszeichnungen (Auswahl)

Schnittstellen

Tamara Imlinger ist auch Musikerin, spielt Klavier, E-Orgel und Melodika u.a. im GIS Orchestra, früher bei Skaputnik. Gemeinsam mit Kolleg*innen aus der freien Improvisationsszene verbindet sie bei manchen Lesungen Literatur mit Musik.

Sie ist außerdem Redakteurin für die KUPFzeitung, beschäftigt sich einen Tag in der Woche mit den Texten anderer, co-entwickelt Schwerpunkte und schreibt Kolumnen und Dramolette. 

Als Historikerin und pädagogische Vermittlerin führt sie Oral History Interviews für das Projekt Menschenleben. Zum Beispiel im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim begleitet sie Gespräche über die NS-Zeit: Was hat es mit uns, der Gegenwart und der Zukunft zu tun? In ihrer literarischen Arbeit greift sie das Sprechen über Geschichte(n), insbesondere über die NS-Zeit auf.