“Unser Feld” entwickelt sich und lädt zum Fragen ein: Wo gehören wir dazu? Welche Felder öffnen wir und wen grenzen wir aus? Wie erinnern wir und woran noch nicht? Wie kann ein gemeinsames Feld heute und in Zukunft aussehen? Welche Geschichte(n) erzählen wir, warum und wie? Und wer ist eigentlich “wir”?
“Unser Feld” fragt, was in der Zeit der Bauernkriege passiert ist und wie wir heute darüber nachdenken können. Diese fragende Haltung trägt das Stück, inhaltlich wie formal.
“Unser Feld” ist ein partizipatives Live-Hörspiel mit improvisierter Musik, Live-Zeichnung (Visuals) und vorbereitetem Textgerüst. Interessierte können sich im Sprechchor oder über Postkarten beteiligen.
“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.
Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.
“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.
Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.
Mit dem Kollektiv tritt ein Sprechchor auf, in dem du mitmachen kannst. Der Chor spricht gemeinsam, ist sich auch einmal uneinig oder lässt einzelne Stimmen für Dialoge in den Vordergrund treten.
“Unser Feld” zu gestalten ist eine Spurensuche. Vorbereitete Textfelder begleiten die Aufführung und öffnen Wege, sich mit Fragen zu Identität, Zugehörigkeit, Erinnerung, Geschlechterrollen oder Verbindungen zur NS-Zeit auseinanderzusetzen.
Fertige Antworten oder schnelle Bestätigungen werden nicht gesucht. “Unser Feld” forscht nach Zusammenhängen und Widersprüchen und ermutigt dazu, neue Fragen zu finden. Welche Geschichte(n) erzählen wir, warum und wie? – von der Zeit der Bauernkriege bis in die Gegenwart.
Wer möchte, kann über Postkarten Textbausteine beitragen – ab sofort oder direkt während einer Aufführung. Die Textbausteine werden im Stück vom Sprechchor wiedergegeben.
Improvisierte Musik, Live-Zeichnung und der Sprechchor reagieren aufeinander – und auf das Publikum.
Erzähl mal! Was tut sich in deinem Feld? Alles, was dir dazu einfällt, ist willkommen. Auf Postkarten sammeln wir viele Felder und bringen sie zusammen – im Live-Hörspiel mit Sprechchor „Unser Feld“. Bist du dabei?
Dein Feld, dei Fööd, … Egal in welcher Sprache: Das kann alles sein, was dir zu „Feld / Fööd / Erinnerung“ einfällt.
Zwanzig Stück der „Unser Feld“-Postkästen sind im Umlauf, die Standorte werden laufend ergänzt und aktualisiert:
– St. Agatha: Gemeindeamt
– Wolfsegg: Gemeindeamt
– Peuerbach: Gemeindeamt
– Pram: Furtmühle
– Lembach: Gemeindeamt
– Haag: Gemeindeamt
– Weibern: Gemeindeamt
– Ottensheim: Gemeindeamt
– Pinsdorf: Gemeindeamt
– Gmunden: Gemeindeamt
– Schwanenstadt: Gschäftl
– Alkoven
– Wels: Alter Schl8hof Wels
– Vöcklabruck: OKH Vöcklabruck
– Vorchdorf: Kulturvilla Vorchdorf
– Linz: Kulturdirektion (Empfang), weitere tba
Die Postkästen werden zum Teil bis November auch mal umgestellt. Wenn du einen guten Ort zum Aufstellen kennst, melde dich gern!


Sende uns dein Feld!
Bitte wirf die Postkarte in einen Unser Feld-Postkasten, sende sie per Post (an Postfach 1626, 4600 Wels, auf den Postkarten ist die Adresse vorabgedruckt) oder als Foto an office@salonlimusin.at. Am besten bis Februar 2026, aber auch bis November 2026 oder direkt bei Aufführungen ist es möglich. Dein Feld wird Teil des Live-Hörspiels „Unser Feld“ des Kollektivs Salon Limusin.
Mit der Einsendung stimmen Sie / stimmst du zu, dass wir das eingesandte Material im Rahmen des Hörspiels verwenden, Auszüge veröffentlichen sowie die Postkarte gemeinsam mit weiteren Karten ausstellen. Diese Zustimmung kannst du / können Sie gegebenenfalls per Mail an office@salonlimusin.at widerrufen.
Dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf Sie und dich!
Was sprechen wir im Sprechchor?
Der Text wird vorbereitet sein:
– Textbausteine, die andere Personen über Postkarten eingebracht haben
– Textbausteine von Tamara Imlinger, z.B. Spiele mit Silben und Lauten wie im Video gleich unten dran
– Fragen und kurze Texte als Sprechchor gemeinsam
– kurze Dialoge als Chor oder manchmal unter einzelnen Chormitgliedern (wenn du solche Dialoge nicht sprechen möchtest, sondern „nur“ als Chor sprechen möchtest, ist das sehr okay)
– wer möchte, kann eigene Textbausteine einbringen
Publikum wird als Sprechchor einbezogen bei Vernetzungstreffen der communale 2026 im Dezember 2025 im Schlossmuseum Linz
Eine gemeinsame Probe für alle Beteiligten im Sprechchor – egal ob sie dann später bei einer Aufführung oder an mehreren Termine mitmachen – findet am Samstag, 21. März 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrheim St. Agatha (Bezirk Grieskirchen / OÖ) statt.
Vor der Probe bekommst du / bekommen Sie auch den Text des Stücks. Eindrücke dazu können in der Probe besprochen werden und gegebenenfalls den Text verändern. Aber einfach zur Probe zu kommen, ohne den Text vorab zu lesen, ist auch sehr gut!
Wer möchte, kann nach der Probe am 21. März 2026 anschließen von 17:00 bis 18:00 Uhr für einen Austausch untereinander bleiben und/oder zur Forschung zu Familiengeschichte(n), zur Zeit der Bauernkriege oder zu anderen Themen, die „Unser Feld“ anspricht.
Wenn du möchtest, kannst du dann bei einem oder mehreren Terminen mit uns auftreten, z.B. in St. Agatha und/oder in Wolfsegg. Weitere Termine im Zeitraum April bis November 2026 können folgen.
Es ist aber auch sehr gut, einfach „nur“ bei einer Aufführung mitzumachen!
Direkt vor den Aufführungen wird es vor Ort die Möglichkeit geben, den Text noch einmal gemeinsam zu proben.
Du möchtest im Sprechchor mitmachen? Melde dich an bei Tamara Imlinger unter office@salonlimusin.at. Besonders werden Personen ermutigt, mitzumachen, die in unserer Gesellschaft häufig Ausgrenzungen erfahren.
Im Sprechchor ist Platz für 3 bis 50 Personen. Solltet ihr sogar noch mehr sein, die mitmachen möchten, würden wir uns überlegen müssen, wie wir damit bestmöglich umgehen können.
Die Teilhabe an der Probe ist kostenlos, jene an den Aufführungen ist ehrenamtlich. Wir helfen beim Bilden von Fahrgemeinschaften, in Einzelfällen können Fahrtkosten übernommen werden.
Theresia Emm und Tamara Imlinger aus dem Kollektiv Salon Limusin sammeln Material für die Entwicklung des Stücks auch bei Erkundungen vor Ort, vor allem im öffentlichen Raum in St. Agatha, Wels und Wolfsegg am Hausruck, auch im persönlichen Austausch. Wenn du uns / wenn Sie uns etwas zeigen möchten, melden Sie sich gerne, wir freuen uns!
Erste Eindrücke von vor Ort teilen wir gern hier sowie auf Instagram, wird laufend erweitert:









Die beiden haben auch Regionalbezug. Tamara Imlinger ist im Hausruckviertel aufgewachsen. Theresia Emm bringt familiäre Bezüge zu St. Agatha mit.
Hast du / haben Sie Geschichte(n), Objekte, Dokumente oder andere Eindrücke?
Wir freuen uns, wenn du dich meldest, gerne an office@salonlimusin.at oder per Post an „Postfach 1626, 4600 Wels“ (wir können dort „nur“ Briefe empfangen) oder schreib uns deine Telefonnummer und wir rufen zurück.
Uns interessiert auch: Woran wird in deiner (Wahl-)Familie erinnert? Erzähl es uns, wir hören gerne zu, oder bringe es über unsere Postkarten ein.
Ein bis drei Mal im Jahr Neuigkeiten im E-Mail-Postfach erhalten: