Am Samstag, 21.3.2026 findet die Probe statt: 14:00-17:00 Uhr im Pfarrheim St. Agatha. Dann kannst du bei einer oder bei mehreren Aufführungen dabei sein (je ca. 40 Min).
Vorkenntnisse sind nicht notwendig – bitte einfach anmelden! Sende eine E-Mail an office@salonlimusin.at und sei dabei!
Wir unterstützen mit Fahrgemeinschaften. Ja, es ist wirklich nur eine Probe notwendig! Wir sprechen auch bei den Aufführungen mit Text in der Hand. Du musst den Text weder auswendig können, noch vor der Probe studieren. Einfach kommen ist sehr gut! Du kannst wenig oder etwas mehr Text sprechen.
Wir sprechen:
– kurze Texte & Fragen
– kurze Dialoge (wer mag) und
– Sprachspiele z.B. mit den Silben von erinn-erung
Der Text wird vorbereitet sein (Ergänzungen und Anregungen sind willkommen). Improvisierte Musik begleitet uns (Schlagzeug, Saxofon, E-Orgel). Anfang März versenden wir an die Teilnehmer*innen im Sprechchor die vorläufige Text-Basis für „Unser Feld“.
bei Vernetzungstreffen der communale 2026 im Dezember 2025 im Schlossmuseum Linz:
Allen gehört unser Feld. Eine Person will es für eine hohe Summe kaufen und einen Erinnerungsort errichten. Die Bedingung: Alle bestimmen mit. Aber wer ist dieses “Wir”? Alltags- und Geschlechtergeschichte helfen uns. Plötzlich werden menschliche Knochen entdeckt – aus dem 17. Jahrhundert sowie der NS-Zeit – und der Körper einer erst vor kurzem ermordeten Frau*.
Was ist in der Zeit passiert, die wir als Bauernkriege erinnern? Wie sind wir mit dem Nationalsozialismus verstrickt? Wie gehen wir mit Femiziden um? Und wie hängt alles zusammen? Manche sprechen offen über Scham, andere wollen höchstens ein Denkmal aufstellen. Die Spenderin verschweigt die NS-Vergangenheit ihres Familienunternehmens. Unerwartet zieht sie ihr Angebot zurück. Was bedeutet das für unser Feld? Und wie wird es in 400 Jahren aussehen?
Zentrale Figur des Stücks ist ein Sprechchor, der mit improvisierter Musik interagiert. Du kannst Teil des Chors sein, melde dich bei uns: office@salonlimusin.at.
Über Postkarten kannst du zudem eigene Text-Bausteine einbringen. Damit sich etwas bewegen kann und wir zu einem gemeinsamen Feld kommen, hilft es, zuerst einmal zu schauen, was/wer überhaupt da ist. Deshalb fragen wir über Postkarten: Was tut sich in deinem Feld? Was beschäftigt dich?
“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.
Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.
“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.
Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.
Mit dem Kollektiv tritt ein Sprechchor auf, in dem du mitmachen kannst. Der Chor spricht gemeinsam, ist sich auch einmal uneinig oder lässt einzelne Stimmen für Dialoge in den Vordergrund treten.
“Unser Feld” zu gestalten ist eine Spurensuche. Vorbereitete Textfelder begleiten die Aufführung und öffnen Wege, sich mit Fragen zu Identität, Zugehörigkeit, Erinnerung, Geschlechterrollen oder Verbindungen zur NS-Zeit auseinanderzusetzen.
Fertige Antworten oder schnelle Bestätigungen werden nicht gesucht. “Unser Feld” forscht nach Zusammenhängen und Widersprüchen und ermutigt dazu, neue Fragen zu finden. Welche Geschichte(n) erzählen wir, warum und wie? – von der Zeit der Bauernkriege bis in die Gegenwart.
Wer möchte, kann über Postkarten Textbausteine beitragen – ab sofort oder direkt während einer Aufführung. Die Textbausteine werden im Stück vom Sprechchor wiedergegeben.
Improvisierte Musik und der Sprechchor reagieren aufeinander – und auf das Publikum.
Erzähl mal! Was tut sich in deinem Feld? Alles, was dir dazu einfällt, ist willkommen. Auf Postkarten sammeln wir viele Felder und bringen sie zusammen – im Live-Hörspiel mit Sprechchor „Unser Feld“. Bist du dabei?
Dein Feld, dei Fööd, … Egal in welcher Sprache: Das kann alles sein, was dir zu „Feld / Fööd / Erinnerung“ einfällt.
Zwanzig Stück der „Unser Feld“-Postkästen sind im Umlauf, die Standorte werden laufend ergänzt und aktualisiert:
– St. Agatha: Gemeindeamt
– Wolfsegg: Gemeindeamt
– Peuerbach: Gemeindeamt
– Pram: Furtmühle
– Lembach: Gemeindeamt
– Haag: Gemeindeamt
– Weibern: Gemeindeamt
– Haibach an der Donau: Gasthaus Hoamat
– Ottensheim: Gemeindeamt
– Pinsdorf: Gemeindeamt
– Gmunden: Gemeindeamt
– Schwanenstadt: Gschäftl
– Alkoven
– Wels: Alter Schl8hof Wels
– Vöcklabruck: OKH Vöcklabruck
– Vorchdorf: Kulturvilla Vorchdorf
– Linz: Stadtwerkstatt, Schlossmuseum & Kulturdirektion (Empfang)
Die Postkästen werden zum Teil bis November auch mal umgestellt. Wenn du einen guten Ort zum Aufstellen kennst, melde dich gern!


Sende uns dein Feld!
Bitte wirf die Postkarte in einen Unser Feld-Postkasten, sende sie per Post (an Postfach 1626, 4600 Wels, auf den Postkarten ist die Adresse vorabgedruckt) oder als Foto an office@salonlimusin.at. Am besten bis Februar 2026, aber auch bis November 2026 oder direkt bei Aufführungen ist es möglich. Dein Feld wird Teil des Live-Hörspiels „Unser Feld“ des Kollektivs Salon Limusin.
Mit der Einsendung stimmen Sie / stimmst du zu, dass wir das eingesandte Material im Rahmen des Hörspiels verwenden, Auszüge veröffentlichen sowie die Postkarte gemeinsam mit weiteren Karten ausstellen. Diese Zustimmung kannst du / können Sie gegebenenfalls per Mail an office@salonlimusin.at widerrufen.
Einsendungen, die diskriminierende Äußerungen enthalten, werden adaptiert, kontextualisiert oder nicht aufgenommen.
Dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf Sie und dich!
Was sprechen wir im Sprechchor?
Der Text wird vorbereitet sein:
– Textbausteine, die andere Personen über Postkarten eingebracht haben
– Textbausteine von Tamara Imlinger, z.B. Spiele mit Silben und Lauten wie im Video gleich unten dran
– Fragen und kurze Texte als Sprechchor gemeinsam
– kurze Dialoge als Chor oder manchmal unter einzelnen Chormitgliedern (wenn du solche Dialoge nicht sprechen möchtest, sondern „nur“ als Chor sprechen möchtest, ist das sehr okay)
– wer möchte, kann eigene Textbausteine einbringen
Publikum wird als Sprechchor einbezogen bei Vernetzungstreffen der communale 2026 im Dezember 2025 im Schlossmuseum Linz
Eine gemeinsame Probe für alle Beteiligten im Sprechchor – egal ob sie dann später bei einer Aufführung oder an mehreren Termine mitmachen – findet am Samstag, 21. März 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrheim St. Agatha (Bezirk Grieskirchen / OÖ) statt.
Vor der Probe bekommst du / bekommen Sie auch den Text des Stücks. Eindrücke dazu können in der Probe besprochen werden und gegebenenfalls den Text verändern. Aber einfach zur Probe zu kommen, ohne den Text vorab zu lesen, ist auch sehr gut!
Wer möchte, kann nach der Probe am 21. März 2026 anschließen von 17:00 bis 18:00 Uhr für einen Austausch untereinander bleiben und/oder zur Forschung zu Familiengeschichte(n), zur Zeit der Bauernkriege oder zu anderen Themen, die „Unser Feld“ anspricht.
Wenn du möchtest, kannst du dann bei einem oder mehreren Terminen mit uns auftreten, z.B. in St. Agatha und/oder in Pinsdorf und/oder in Wolfsegg sowie in Linz. Weitere Termine im Zeitraum April bis November 2026 können folgen.
Es ist aber auch sehr gut, einfach „nur“ bei einer Aufführung mitzumachen!
Direkt vor den Aufführungen wird es vor Ort die Möglichkeit geben, den Text noch einmal gemeinsam zu proben.
Du möchtest im Sprechchor mitmachen? Melde dich an bei Tamara Imlinger unter office@salonlimusin.at. Besonders werden Personen ermutigt, mitzumachen, die in unserer Gesellschaft häufig Ausgrenzungen erfahren.
Im Sprechchor ist Platz für 3 bis 50 Personen. Solltet ihr sogar noch mehr sein, die mitmachen möchten, würden wir uns überlegen müssen, wie wir damit bestmöglich umgehen können.
Die Teilhabe an der Probe ist kostenlos, jene an den Aufführungen ist ehrenamtlich. Wir helfen beim Bilden von Fahrgemeinschaften, in Einzelfällen können Fahrtkosten übernommen werden.
Theresia Emm und Tamara Imlinger aus dem Kollektiv Salon Limusin sammeln Material für die Entwicklung des Stücks auch bei Erkundungen vor Ort, vor allem im öffentlichen Raum in St. Agatha, Wels, Pinsdorf und Wolfsegg am Hausruck, auch im persönlichen Austausch. Wenn du uns / wenn Sie uns etwas zeigen möchten, melden Sie sich gerne, wir freuen uns!
Erste Eindrücke von vor Ort teilen wir gern hier sowie auf Instagram, wird laufend erweitert:









Die beiden haben auch Regionalbezug. Tamara Imlinger ist im Hausruckviertel aufgewachsen. Theresia Emm bringt familiäre Bezüge zu St. Agatha mit.
Hast du / haben Sie Geschichte(n), Objekte, Dokumente oder andere Eindrücke?
Wir freuen uns, wenn du dich meldest, gerne an office@salonlimusin.at oder per Post an „Postfach 1626, 4600 Wels“ (wir können dort „nur“ Briefe empfangen) oder schreib uns deine Telefonnummer und wir rufen zurück.
Uns interessiert auch: Woran wird in deiner (Wahl-)Familie erinnert? Erzähl es uns, wir hören gerne zu, oder bringe es über unsere Postkarten ein.
Ein bis drei Mal im Jahr Neuigkeiten im E-Mail-Postfach erhalten: