Tamara Imlinger

Sprechchor im Ursulinenhof 2026, Foto: Land OÖ/Mayrhofer

Mach mit im Sprechchor!

Melde dich, wir freuen uns auf dich!

Ein laufendes Einsteigen ist möglich – bei offenen Proben direkt vor den Live-Hörspielen am Tag der jeweiligen Aufführung.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig – bitte einfach anmelden! Sende eine E-Mail an office@salonlimusin.at und sei dabei! Der Text ist vorbereitet (Ergänzungen und Anregungen sind willkommen). Improvisierte Musik begleitet uns (Schlagzeug, Saxofon, E-Orgel). 

Wir unterstützen mit Fahrgemeinschaften. Wir sprechen auch bei den Aufführungen mit Text in der Hand. Du musst den Text weder auswendig können, noch vor der Probe studieren. Einfach kommen ist sehr gut! Du kannst wenig oder etwas mehr Text sprechen. 

Wir sprechen:

– kurze Texte & Fragen
– kurze Dialoge (wer mag) und
– Sprachspiele z.B. mit den Silben von erinn-erung
– Texte, die über Postkarten eingesandt wurden

"Unser Feld" bei der Eröffnung der Communale am 17.4.2026 im Ursulinenhof


Ein Auszug live bei der Eröffnung des Festivals 

Text, Klavier, Projektleitung – Tamara Imlinger
Schlagzeug – Aurora Hackl Timón
Alt-Saxophon & Effektpedale – Tobias Humer
Stimmen – Sprechchor, dieses Mal mit u.a. Daria Thalhammer, Elisabeth Matitz, Carmen Kolck, Selina Berger, Marianne Kronsteiner, Walter Kohl

Nächstes Mal mit Dir?

Komm zur offenen Sprechchor-Probe am Freitag, 5.6.2026 um 17:00 Uhr auf der Waldbühne in St. Agatha
Aufführung 19:00-19:45
anschließend ab 20:30 Uhr: Bauernkriegsspiel St. Agatha

Videos: Marlies Auer, Elisabeth Matitz

neue Postkarte coming soon!
Salon Limusin 2026

"Unser Feld" (2026)

Ein Live-Hörspiel mit Postkarten, Sprechchor & improvisierter Musik

Allen gehört unser Feld. Eine Person will es für eine hohe Summe kaufen und einen Erinnerungsort errichten. Die Bedingung: Alle bestimmen mit. Aber wer ist dieses “Wir”? 

Plötzlich werden menschliche Knochen entdeckt – aus dem 17. Jahrhundert sowie der NS-Zeit – und der Körper der erst vor kurzem ermordeten Anna Zinzinger. Ihr Vater kommt nicht mehr zu den Proben des regionalen Bauernkriegsspiels. Manche sprechen offen über Scham, andere wollen höchstens ein Denkmal aufstellen. Die Spenderin verschweigt die NS-Vergangenheit ihres Familienunternehmens. Unerwartet zieht sie ihr Angebot zurück. 

Was bedeutet das für unser Feld? Und wie können wir mit den NS-Bezügen im ganzen Land umgehen – in der Bauernkriegs-Aufarbeitung, in unseren Familien und Umfeldern ebenso wie in regionalen Theaterstücken und bei ihren Autor*innen? Wie geht es jetzt weiter mit unserem „Wir“? Wie wird unser Feld in 400 Jahren aussehen?

Zentrale Figur des Stücks ist ein Sprechchor, der mit improvisierter Musik interagiert. Du kannst Teil des Chors sein, melde dich bei uns: office@salonlimusin.at.  

Über Postkarten kannst du zudem eigene Text-Bausteine einbringen. Damit sich etwas bewegen kann und wir zu einem gemeinsamen Feld kommen, hilft es, zuerst einmal zu schauen, was/wer überhaupt da ist. Deshalb fragen wir über Postkarten: Was tut sich in deinem Feld? Was beschäftigt dich? 

Ab Juni 2026 gibt es außerdem die neue Postkarten „Was liegt unter dem Schotter?“, die ausgehend vom NS-Bezug des Autors des Bauernkriegsspiels St. Agatha „So wolle Gott uns gnädig sein“ Carl Martin Eckmair dazu ermutigt, über verschüttete Familien- und Regionalgeschichten zu sprechen und einen Umgang damit zu finden. Details dazu weiter unten bzw. hier

Folgeprojekte sind in Planung, bei Interesse für Kooperationen gerne bei uns melden: office@salonlimusin.at 

Unser Feld: Termine

Besetzung

Der gesamte Audio-Mitschnitt von "Unser Feld" (Auszug) im Ursulinenhof

Was ist in deinem Feld gerade los? Design: Katja Frey

Ein Projekt für die communale 2026

“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.

Logo_Kultur und OÖ

Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.

Ein Projekt für die communale 2026

“Unser Feld” ist ein Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin für das Festival communale 2026 des Landes Oberösterreich. Ein Live-Hörspiel von Tamara Imlinger wird dabei aufgeführt.

Logo_Kultur und OÖ

Das Festival communale 2026 findet 2026 zum Thema „Bauernkrieg Oberösterreich 1626“ statt und fragt nach Bezügen zur Gegenwart und zu uns.

Was ist in deinem Feld gerade los? Design: Katja Frey

Literatur & Recherche

Danke für die Buchspenden!

Für die Recherche zu “Unser Feld” und der Zeit, die wir als Bauernkriege erinnern, haben uns Bahoe Books, Herder Verlag, Verlagsgruppep Atmos und die Verlage Böhlau und Ergon mit grad erst erschienenen Publikationen und neuen Forschungsständen versorgt. Teilweise werden darin auch Geschlechtergeschichte sowie NS-Bezüge herausgearbeitet. Heuer wird außerdem noch ein Tagungsband zu Bauernkriege und Geschlechtergeschichte, erscheinen.

Auch die Ausstellung im Schlossmuseum Linz zeigt ab 8. Mai 2026 u.a. die NS-Bezüge der Erinnerungskultur zu den Bauernkriegen.

Bei Workshops und Proben kannst du in verschiedene Aspekte hineinschmökern und die Bücher auch ausleihen. Neu mit dabei zB auch “Soft Power” von Clar Gallistl, kürzlich erschienen bei Das ist Wasser.

Die restlichen Bücher wurden über die Jahre selbst gekauft. Die “L’Homme. Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft” zu abonnieren, ist sehr empfehlenswert! 

Unbezahlte Werbung für all diese Publikationen. 

Die 10 Szenen des Stücks

Dialoge, Sprechchor, Improvisation mit Silbenspielen & mehr

„Unser Feld“ erzählt in zehn Szenen von „uns“, Erinnerungskultur, NS-Bezügen, Geschlechtergeschichte, einem Femizid, lokalen Entwicklungen — ausgehend von der Zeit, die wir als Bauernkriege erinnern, verwoben in eine Geschichte mit 3 Figuren, die immer wieder aus einem Sprechchor hervortreten, sowie rund um die Familie Zinzinger, die auch an einem lokalen Bauernkriegsspiel beteiligt ist.

Die Musiker*innen aus Imlingers Kollektiv Salon Limusin vertonen das gesamte Stück auf Improvisationsbasis.

Die seit Ende 2025 engesandten Postkarten werden den Szenen thematisch zugeordnet und haben die Entwicklung des Stücks geprägt.

Hier finden sich Einblicke in die Szenen sowie die Recherchen zum Stück:

 

Wer ist dieses "Wir"?

"Unser Feld" fragt, wer herinnen ist

Wer sind „wir“? Wer möchten wir gerne sein? In „Unser Feld“ wird gleich zu Beginn die Frage gestellt, was dieses „Wir“ überhaupt soll und später immer wieder aufgegriffen. 

Wer gehört dazu — und wer nicht? „Wir sind herinnen“, formuliert der Sprechchor zu Beginn und greift im Lauf des Stücks sowohl die Wörter „herinnen“ und „wir“ als auch leicht veränderte Varianten auf und spielt mit der Sprache, von „innen“ über „wirr“ bis zu „Herrinnen“ mischen sich Bruchstücke zum Grundmaterial rund um die Silben von „erinn-erung / inn-ung“ und werden improvisiert gemeinsam mit Musik dargeboten und öffnen Raum für Gedanken zu diesem „Wir“.

Zu welchem „Wir“ gehörst du dazu?

Kein Denkmal

Ein Auszug aus "Unser Feld" ist vorab in der KUPFzeitung erschienen

In „Unser Feld“ wird das Stück über immer wieder überlegt, ein Denkmal aufzustellen. Die Idee wird jedoch jedes Mal verworfen. Gleich zu Beginn entsteht eine Diskussion, wem man so ein Denkmal widmen könnte, wen man auf ein Podest stellen könnte. Im Verlauf des Stücks wird deutlich, welche anderen Möglichkeiten es gibt, zu erinnern und wieso uns diese besser unterstützen als ein Denkmal.

Würdest du ein Denkmal aufstellen? Welche anderen Formen des Erinnerns kennst du?

Männlichkeit ist so?

"Unser Feld" greift auf, wie Geschlechtergeschicht auf die Bauernkriege schaut

coming soon

Was verstehst du unter Männlichkeit und Weiblichkeit?

Die Zeit, die wir als Bauernkriege erinnern

"Unser Feld" fragt, was eigentlich damals passiert ist

coming soon

Woran wird in deinem Umfeld erinnert?

Wir können lernen, darüber zu reden

"Unser Feld" webt NS-Bezüge ein und bietet Nachgespräche an

In unserem Feld werden menschliche Knochen gefunden — aus der Zeit, die wir als Bauernkriege erinnern und aus der NS-Zeit.

Das hat den Hintergrund, dass in den Recherchen aufgetaucht ist, wie Nationalsozialist*innen dazu beigetragen haben, dass wir überhaupt so stark an die Zeit der Bauernkriege erinnern, wie unser heutiger Blick davon geprägt ist, wie sich die Kunst verhalten hat, wie die NS-Autorenschaft von lokalen Bauernkriegsspielen und Fragen danach, welche deutsch-völkischen Motive sich darin finden (nicht) aufgearbeitet ist. 

Wir können lernen, darüber zu reden! Das wird auch im Stück angeregt. Darüber hinaus sind wir offen für Nachgespräche, bei Interesse bitte einfach melden.

Wenn dich das anspricht, du an lokalen NS-Bezügen, deiner eigenen Familiengeschichte oder allgemein der NS-Aufarbeitung Interesse hast: Wir entwickeln gerne gemeinsam mit dir Nachfolge-Projekte und sehen uns die NS-Bezüge in deinem Umfeld an – egal, welche Fragen du dazu hast, wir schauen gemeinsam, wie wir damit umgehen können.

In „Unser Feld“ ist die NS-Aufarbeitung dramaturgisch eingewoben. 

Alois Ferihumer, Obmann des Museumsvereins Stefan Fadinger in St. Agatha erzählt im Interview mit dem Radio FRI, dass es „Zeit [ist], dass auch dieser Teil der Geschichte kritisch aufgearbeitet wird.“ (ab Min. 20:15). 

Wie mit dem Erbe umgehen?

NS-Autorenschaft lokaler Bauernkriegsspiele

Die Ausstellung der communale 2026 im Schlossmuseum Linz sowie Recherchen sowohl der dort kuratierenden Personen als auch unseres Projektteams und Fachliteratur zeigen: Lokale Bauernkriegsspiele wurden von (ehemaligen) NSDAP-Mitglieder verfasst. Für das Frankenburger Würfelspiel gibt es schon länger den Versuch der Aufarbeitung rund um den Verfasser Karl Itzinger, der das Stück in den 1920er Jahren geschrieben hat, später aktives NSDAP-Mitglied war und das Stück im NS propagierte. 

„Unser Feld“ möchte auch hier dazu einladen, darüber zu reden: Wie ist es für uns heute, Stücke von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern aufzuführen oder anzuschauen? Welche Fragen hast du dazu? Wie gehen wir mit den NS-Bezügen in unsere Familien und Umfeldern um?

Für das Bauernkriegsspiel St. Agatha sind Informationen zum Autor Carl Eckmair zwar in Quellen sowie online auffindbar, aber nicht in Bezug auf sein Stück aufgearbeitet. Vor Ort beginnt langsam ein Prozess dazu. Eckmair hat das Bauernkriegsspiel in den 1970er Jahren verfasst, war in der NS-Zeit aktives Mitglied der NSDAP, veröffentlichte einschlägige Texte und denunzierte einen Pfarrer, wofür er nach 1945 verurteilt wurde. Details z.B. hier zu finden

Diese Bauernkriegsspiele sind häufig getragen von Mythos und Pathos und einzelnen, männlich gelesenen Hauptfiguren.

Interessent ist auch, u.a. aus Geschlechtergeschichte-Sicht: Auch die Frau von Eckmair, Mimi Eckmair, hat in der NS-Zeit einschlägige literarische Texte veröffentlicht. 

Spannend ist auch zu fragen, wie Carl Martin Eckmair und Mimi Freudenthaler-Eckmair literarisch gearbeitet haben, wie sich deutsch-völkische und vom Nationalsozialismus geprägte Motive in ihren Texten – und in unseren Alltagen – verpackt finden.

In „Unser Feld“ sind auch lokale Bauernkriegsspiele dramaturgisch eingewoben. Für die communale wurden Aufführungen von „Unser Feld“ auch im Vorprogramm dieser Bauernkriegsspiele angesetzt.

Was denkst du? Welche Kontextualisierung ist angemessen? Sollte man diese Stücke weiterhin aufführen — wenn ja, wie? Wenn nein, wie das Engagement rund um die Theatergruppen auffangen? Welche Möglichkeiten gibt es dazwischen?

„Unser Feld“ geht es nicht um Skandalisierung, sondern um die Einladung zu einer offenen und interessierten Auseinandersetzung damit, wie wir heute mit solchen historischen Verflechtungen umgehen können. Sehr viele Familien, Institutionen und kulturelle Kontexte in Österreich haben Berührungspunkte mit NS-Geschichte. „Unser Feld“ gibt keine Antworten, sondern öffnet Denk- und Frageräume.

Die Leiche von Anna Zinzinger

"Unser Feld" thematisiert Femizide & Familiengeschichte(n)

In unserem Feld wird auch die Leiche der erst vor kurzem ermordeten Anna Zinzinger gefunden. Die Geschichte rund um die Familie Zinzinger zieht sich durch das Stück: Annas Papa Michael Zinzinger hat eine tragende Rolle im lokalen Bauernkriegsspiel, kommt aber seit Annas verschwinden nicht mehr zu den Proben. Angedeutet wird auch, dass die Zinzingers immer alle Leute motiviert haben, zu den Aufführungen zu kommen, dass sie ein Gewerbe im Ort führen, das etwaige Hotel-Konkurrenz nicht gebrauchen kann, dass sie sich mit anderen Bauernkriegsspielen zusammengetan haben — und dass vor allem Michael und sein Bruder Toni Zinzinger selbst aktiv die NS-Autorenschaft der Theaterstücke und die NS-Bezüge der Erinnerungskultur zu den Bauernkriegen angesprochen haben.

Wer stellt in deiner Familie manchmal Fragen, die teilweise als herausfordernd wahrgenommen werden?

Unser Feld soll offen bleiben

Wie wird man sich in 400 Jahren an uns erinnern?

coming soon

Das Stück

Welche Felder öffnen wir und wen grenzen wir aus? Wie erinnern wir? Und wer ist eigentlich “wir”?

Mit dem Kollektiv tritt ein Sprechchor auf, in dem du mitmachen kannst. Der Chor spricht gemeinsam, ist sich auch einmal uneinig oder lässt einzelne Stimmen für Dialoge in den Vordergrund treten.

“Unser Feld” zu gestalten ist eine Spurensuche. Vorbereitete Textfelder begleiten die Aufführung und öffnen Wege, sich mit Fragen zu Identität, Zugehörigkeit, Erinnerung, Geschlechterrollen oder Verbindungen zur NS-Zeit auseinanderzusetzen. 

Fertige Antworten oder schnelle Bestätigungen werden nicht gesucht. “Unser Feld” forscht nach Zusammenhängen und Widersprüchen und ermutigt dazu, neue Fragen zu finden. Welche Geschichte(n) erzählen wir, warum und wie? – von der Zeit der Bauernkriege bis in die Gegenwart.

Wer möchte, kann über Postkarten Textbausteine beitragen – ab sofort oder direkt während einer Aufführung. Die Textbausteine werden im Stück vom Sprechchor wiedergegeben.

Improvisierte Musik und der Sprechchor reagieren aufeinander – und auf das Publikum.

Die Postkarten

Mein Feld – Mei Fööd, was ist gerade los bei dir?

Erzähl mal! Was tut sich in deinem Feld? Alles, was dir dazu einfällt, ist willkommen. Auf Postkarten sammeln wir viele Felder und bringen sie zusammen – im Live-Hörspiel mit Sprechchor „Unser Feld“. Bist du dabei?

Dein Feld, dei Fööd, … Egal in welcher Sprache: Das kann alles sein, was dir zu „Feld / Fööd / Erinnerung“ einfällt.

Die Postkästen

Zwanzig Stück der „Unser Feld“-Postkästen sind im Umlauf, die Standorte werden laufend ergänzt und aktualisiert:

– St. Agatha: Gemeindeamt
– Wolfsegg: Gemeindeamt
– Peuerbach: Gemeindeamt
– Pram: Furtmühle
– Lembach: Gemeindeamt
– Haag: Gemeindeamt
– Weibern: Gemeindeamt
– Haibach an der Donau: Gasthaus Hoamat
– Ottensheim: Gemeindeamt
– Pinsdorf: Gemeindeamt
– Gmunden: Gemeindeamt
– Schwanenstadt: Gschäftl 
– Alkoven
– Wels: Alter Schl8hof Wels
– Vöcklabruck: OKH Vöcklabruck 
– Vorchdorf: Kulturvilla Vorchdorf
– Linz: Stadtwerkstatt, Schlossmuseum & Kulturdirektion (Empfang)

Die Postkästen werden zum Teil bis November auch mal umgestellt. Wenn du einen guten Ort zum Aufstellen kennst, melde dich gern!

Wirf die Postkarte in einen "Unser-Feld"-Postkasten und dein Text wird Teil des Live-Hörspiels des Kollektivs Salon Limusin
Wirf die Postkarte in einen "Unser-Feld"-Postkasten und dein Text wird Teil des Live-Hörspiels des Kollektivs Salon Limusin

Sende uns dein Feld!

Bitte wirf die Postkarte in einen Unser Feld-Postkasten, sende sie per Post (an Postfach 1626, 4600 Wels, auf den Postkarten ist die Adresse vorabgedruckt) oder als Foto an office@salonlimusin.at. Am besten bis Februar 2026, aber auch bis November 2026 oder direkt bei Aufführungen ist es möglich. Dein Feld wird Teil des Live-Hörspiels „Unser Feld“ des Kollektivs Salon Limusin. 

Mit der Einsendung stimmen Sie / stimmst du zu, dass wir das eingesandte Material im Rahmen des Hörspiels verwenden, Auszüge veröffentlichen sowie die Postkarte gemeinsam mit weiteren Karten ausstellen. Diese Zustimmung kannst du / können Sie gegebenenfalls per Mail an office@salonlimusin.at widerrufen.

Einsendungen, die diskriminierende Äußerungen enthalten, werden adaptiert, kontextualisiert oder nicht aufgenommen.

Erzähle von deinem Feld – deim Fööd. Design Postkarte: Katja Frey

Mach mit im Sprechchor!

Werde Teil des Live-Hörspiels "Unser Feld"

Dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf Sie und dich!

Was sprechen wir im Sprechchor?

Der Text wird vorbereitet sein:

– Textbausteine, die andere Personen über Postkarten eingebracht haben

– Textbausteine von Tamara Imlinger, z.B. Spiele mit Silben und Lauten wie im Video gleich unten dran

– Fragen und kurze Texte als Sprechchor gemeinsam

– kurze Dialoge als Chor oder manchmal unter einzelnen Chormitgliedern (wenn du solche Dialoge nicht sprechen möchtest, sondern „nur“ als Chor sprechen möchtest, ist das sehr okay)

– wer möchte, kann eigene Textbausteine einbringen

Publikum wird als Sprechchor einbezogen bei Vernetzungstreffen der communale 2026 im Dezember 2025 im Schlossmuseum Linz

Probe im Frühling

Eine gemeinsame Probe für alle Beteiligten im Sprechchor – egal ob sie dann später bei einer Aufführung oder an mehreren Termine mitmachen – findet am Samstag, 21. März 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrheim St. Agatha (Bezirk Grieskirchen / OÖ) statt. 

Vor der Probe bekommst du / bekommen Sie auch den Text des Stücks. Eindrücke dazu können in der Probe besprochen werden und gegebenenfalls den Text verändern. Aber einfach zur Probe zu kommen, ohne den Text vorab zu lesen, ist auch sehr gut!

Wer möchte, kann nach der Probe am 21. März 2026 anschließen von 17:00 bis 18:00 Uhr für einen Austausch untereinander bleiben und/oder zur Forschung zu Familiengeschichte(n), zur Zeit der Bauernkriege oder zu anderen Themen, die „Unser Feld“ anspricht.

Teil des Live-Hörspiels

Wenn du möchtest, kannst du dann bei einem oder mehreren Terminen mit uns auftreten, z.B. in St. Agatha und/oder in Pinsdorf und/oder in Wolfsegg sowie in Linz. Weitere Termine im Zeitraum April bis November 2026 können folgen. 

Es ist aber auch sehr gut, einfach „nur“ bei einer Aufführung mitzumachen!

Direkt vor den Aufführungen wird es vor Ort die Möglichkeit geben, den Text noch einmal gemeinsam zu proben.

Im Sprechchor sprechen wir auch Texte, die über die Postkarten eingesandt werden. Design: Katja Frey

Melde dich an

Anmeldung und Rückfragen bis Ende Februar 2026

Du möchtest im Sprechchor mitmachen? Melde dich an bei Tamara Imlinger unter office@salonlimusin.at. Besonders werden Personen ermutigt, mitzumachen, die in unserer Gesellschaft häufig Ausgrenzungen erfahren. 

Im Sprechchor ist Platz für 3 bis 50 Personen. Solltet ihr sogar noch mehr sein, die mitmachen möchten, würden wir uns überlegen müssen, wie wir damit bestmöglich umgehen können. 

Die Teilhabe an der Probe ist kostenlos, jene an den Aufführungen ist ehrenamtlich. Wir helfen beim Bilden von Fahrgemeinschaften, in Einzelfällen können Fahrtkosten übernommen werden.

Recherchen vor Ort

Und woran wird in deiner (Wahl-)Familie erinnert?

Theresia Emm und Tamara Imlinger aus dem Kollektiv Salon Limusin sammeln Material für die Entwicklung des Stücks auch bei Erkundungen vor Ort, vor allem im öffentlichen Raum in St. Agatha, Wels, Pinsdorf und Wolfsegg am Hausruck, auch im persönlichen Austausch. Wenn du uns / wenn Sie uns etwas zeigen möchten, melden Sie sich gerne, wir freuen uns! 

Erste Eindrücke von vor Ort teilen wir gern hier sowie auf Instagram, wird laufend erweitert:

Die beiden haben auch Regionalbezug. Tamara Imlinger ist im Hausruckviertel aufgewachsen. Theresia Emm bringt familiäre Bezüge zu St. Agatha mit.

Hast du / haben Sie Geschichte(n), Objekte, Dokumente oder andere Eindrücke?

Wir freuen uns, wenn du dich meldest, gerne an office@salonlimusin.at oder per Post an „Postfach 1626, 4600 Wels“ (wir können dort „nur“ Briefe empfangen) oder schreib uns deine Telefonnummer und wir rufen zurück.

Uns interessiert auch: Woran wird in deiner (Wahl-)Familie erinnert? Erzähl es uns, wir hören gerne zu, oder bringe es über unsere Postkarten ein.

Die Künstler*innen

Wer arbeitet im Kollektiv Salon Limusin?

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